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60Mbit Internet – Ein resumé

Ich bin seit einigen Tagen stolzer Besitzer einer 60Mbit Kabel Internetverbindung. Ich möchte in diesem Eintrag kurz darauf eingehen:

Zuallererst sollte man sich als Nutzer Gedanken machen, in welcher Art und Weise man sein Heimnetzwerk „verkabelt“ hat. Nur mal so am Rande, ein 802.11B Wlan mit 54Mbit stößt hier mehrmals pro Sekunde an seine Grenzen.

Ich habe das Glück eine Fritzbox 3790 zu besitzen. Diese kann sowohl Gigabit RJ45 als auch „N“ Wlan, also maximal 300Mbit. Meine Notebooks als auch der feste PC schaffen per Wlan maximal 150Mbit. Wobei mein Thinkpad auch mal drüber geht (220Mbit).

Ein Nutzer der mit einer solchen gigantischen Bandbreite Umgehen möchte, aber lediglich einen PC direkt per Kabel am Modem angeschlossen hat, für dem stellen sich natürlich keine Probleme in den Weg. Jemand der allerdings bereits eine bestehende Wlan Infrastruktur besitzt und sogar NAS oder andere Netzwerkfestplatten besitzt, der möchte auch die Bandbreite ausnutzen, und nicht bei 20Mbit hängen bleiben um festzustellen dass das Nadelöhr keineswegs der ISP ist.

 

 

 

 

 

Migration von Symantec Antivirus Corporate auf Endpoint Protection

Seit ich denken kann und bei meiner jetzigen Stelle Systemadministrator bin, benutzen wir Symantec Antivirus Corporate (Version 9).

Symantec ansich halte ich für sehr unzuverlässig, zwar werden in vielen Tests in Zeitschriften und Online Magazinen die Erkennungsraten hochgelobt, aber in der Praxis musste ich feststellen, dass viele Schädlinge gar nicht gefunden wurden, bzw. bei einem Fund das System trotzdem neu aufgesetzt werden musste, da Symantec nicht mit dem Schädling umgehen konnte oder gar ihn beseitigen konnte.

Da wir ja leider an Unternehmenslizenzen gebunden sind, und ein Kaspersky Corporate nicht drin war, musste es diesmal Symantec Endpoint Destruction Protection sein. Der Plan war einfach: MSI Paket per GPO verteilen und gut ist. In einer kleinen Testumgebung verteilte ich also das MSI Paket per Gruppenrichtlinie. Eine .xml Datei mit allen Einstellungen musste im Installationsverzeichnis (Quelle) liegen, damit die Einstellungen vom Client übernommen werden können. Bei den meisten Rechnern klappte dies auch auf Anhieb. Zwar meldeten alle 3 Module von SEP einen Fehler (Veraltete Definitionen, Kein Netzwerkschutz, Spywareschutz konnte nicht geladen werden), dies regelte sich aber innerhalb des nächsten Neustarts und nach 10-30 Minuten warten von selbst. Nach einigen bangen Minuten meldeten sich auch die ersten Clients am Server, sodass diese dann wieder Manage-bar waren. Inzwischen, seit der ersten Verteilung per GPO bis jetzt sind 2 Monate vergangen und die meisten Clients haben bereits die neue Software. Trotz allem kam es bei 20 % der Clients zu fehlern, die aber nicht unbedingt Symantec PRobleme waren. Bei einigen Clients fehlte der Windows Installer, dieser würde normalerweise per WSUS verteilt. Also haben die Clients gar keine Wsus updates geladen. Bei vielen Clients war nicht genügend Speicherplatz auf der „C:“ Partition vorhanden, die Systeme mussten neu aufgesetzt werden. Bei etwa < 5% gab es andere Probleme, wie abgebrochene Installation oder ähnliches.

Im ganzen bin ich zufrieden mit der SEP Appliance. Lediglich die Reportingmethoden, also wenn Viren gefunden wurden, lassen stark zu wünschen Übrig. Auch werden in der Reportingansicht einige Fehler angezeigt, wie „Virenschutz wurde deaktiviert“. Eine kontrolle ergibt dann aber, dass der Virenschutz trotzdem läuft. Von der Geschwindigkeit ist der Client etwa gleich schnell, obwohl mehr Klicki Bunti oberfläche ist. Lediglich der Scan scheint etwas schneller zu gehen als in der alten Version. Optionen die bei anderen schon seit Jahren standard ist (z.B. bereits gescannte Dateien nicht erneut scannen) sucht man jedoch vergeblich. Schade eigentlich, denn das würde Symantec noch schneller machen. Und noch ein Kritikpunkt: Bei der alten Adminkonsole hatte man eine Übersicht über alle Clients. Nun hat man nur ca. 30 pro Seite und muss in der Liste immer umblättern.

Markenartikel oder No-Name?

Heute möchte ich mich mal einen Thema widmen der mich schon seit einer Ewigkeit beschäftigt.

Es geht um die Frage, ob es eine Pauschalaussage gibt, ob man lieber Markenartikel kaufen soll, oder doch lieber zu no-name Artikeln greifen soll. Dies betrifft nicht nur IT-Bezogene Themen, sondern allgemein, alles was einem im täglichen Leben erwartet. Ich persönlich habe  viele Erfahrungen und manche werden einigen von euch wohl bekannt vorkommen. Früher als ich noch kaum Geld hatte, stellte sich die frage nicht, ob ich teure Produkte oder lieber das billigste vom billigen kaufen sollte. Ich kaufe einfach das günstigste. Egal ob IT, Essen oder Haushaltswaren. Damals hat es mich nicht gestört wenn etwas kaputt gegangen ist. Wenn z.B. der Staubsauger kaputt gegangen ist, kannste ich jemanden der einen über hatte. Das waren zwar immer gebrauchte Dinger, aber sie funktionierten. Irgendwann lerne ich meine Frau kennen und es entstand ein gemeinsamer Hausstand. Hier find es an. Ich kaufte z.B. einen Staubsauger von „Dirt Devil„. Dies ist meiner Meinung nach eine Marke. Der Staubsauger war Beutellos und kostete damals 70€. Eigentlich nicht zu viel für einen Staubsauger dachte ich. Das ding hielt allerdings nicht was es verspricht. Er läuft heiß wenn man die Wohnung damit saugt, man darf also ständig Pause machen. Einmal fiel mal das Rad ab, weil die Materialien so heiß waren, dass die verbindungen nicht mehr hielten. Dann durfte man jedesmal die Filter auswaschen. Eine eklige Arbeit, und in meinen Augen ein wesentlich höherer Aufwand als alle 3 Monate mal einen Beutel wegzuschmeißen. Achja, und die Saugkraft verlor er auch ständig. Wo er am Anfang noch ganz schön Dampf machte, war am ende nur noch ein kleines Lüftchen zu spüren. Das innerhalb von ca 6 Monaten. Ich überlegte das Gerät einzuschicken, um vielleicht Gewährleistungsansprüche Geltend zu machen. Also schaute ich mal im Internet was andere zu diesem Staubsauger schreiben, und BINGO. Genau das selbe. Also habe ich ärgerlich zu einem Dyson gegriffen. Das Ding kostet zwar 3x so viel wie der „billige“, allerdings hält dieser auch hoffentlich 4x länger.

Eine andere Geschichte: In einem Baumarkt kaufte ich ein billiges Teppichmesser, da ich einen Teppich zuschneiden musste. Es kostete wohl 2 € oder so. Jedenfalls waren die klingen schön Scharf und es schnitt alles super durch. Aber als ich dann den Teppich damit schneiden wollte musste ich feststellen, dass wenn man Teppich schneidet, die Klinge rausgezogen wird, sodass sie sich nicht mehr im Messer sondern auf dem Boden befindet. Genaueres reverse Engineering ergab dass die Klinge nur durch eine kleine Blechklammer gehalten wird.  Tja was nun? Wieder zum Baumarkt und mir ein ordentliches für 10€ gekauft. Wenn ich jetzt noch die Benzinkosten und meine verlorene Zeit hinzurechne hätte ich direkt das teure kaufen können.

Es gibt noch tausende Beispiele wie die oben genannten, aber meistens kommen diese Geschichten zu dem Schluss, dass die günstigen Sachen kaputt/unbrauchbar waren und ich ein teureres Produkt kaufen musste. Trotz diesen aussagen bin ich nicht der Meinung dass man generell immer ein teures Markenprodukt kaufen muss. Es gibt auch viele Beispiele wo ich günstige Sachen gekauft habe und heute noch mit diesen glücklich bin.  Ich bin sogar der Meinung dass man für viele Produkte die sich „Markenprodukte“ schimpfen einfach nur der Markenname mitbezahlt wird, das Produkt selber aber gar nicht Markenware ist. So ist es allgemein bekannt, dass Fabriken in Indien Produkte von einem großen Turnschuhhersteller und „Billig Produkte“ in den selben Fabriken mit den selben Materialien herstellen, qualitativ also auf keinen Fall ein unterschied.

Bios Update Thinkpad SL 500

Ich berichtete ja bereits über das Problem, dass wenn man bei einem Thinkpad SL 500 (Egal welcher Typ) den Akku entfernt und ausschliesslich mit Netzstrom betreibt, dass dann der Lüfter, auch ohne Last bei 100% läuft. Lenovo hat nun ein Bios Update angeboten. Der Fehler wird nun nach einem Update auf die Version 1.23 behoben. Man kann nun das Notebook ohne Akku betreiben, ohne Hörschäden davonzutragen.

Als kleiner Nebeneffekt ist nun auch ein Problem behoben, bei dem das Notebook einfach „einfriert“ und selbst ein betätigen des Power Schalters nichts mehr half. Das Ding läuft jetzt sehr stabil. Danke an Lenovo!

Onlineshop: Mehr infos als gewollt?

Ich habe am Sonntag diverse Dinge bei einem Namhaften Onlineshop für Outdoor und Campingzubeör bestellt. Nachdem die Ware heute teilweise ankam, sah ich auf einen der Artikel eine große Karte kleben. Bei näheren Betrachten sah ich sehr detaillierte Infos über den Artikel. Nicht nur die Artikelnummer, die ich ja vielleicht noch so herausbekommen hätte, nein auch der Lieferant, der EK-Preis und Großhandelspreis sowie die Artikelnummer des Lieferanten. Alles klar, der Artikel kostet im Einkauf 3€ und wird für 8€ verkauft. Dicke marge wie ich finde, im IT Bereich sind solche Margen leider nicht üblich. Hier sinds oft nur wenige Prozent über dem EK.

Downadup.B

Nun ist es passiert. Unsere Behörde ist „infiziert“. Obwohl wir seit Wochen die Patches per WSUS Verteilt haben wurden einige Systeme infiziert (Etwa 5%). Nachdem ich das Fixtool aufgespielt habe und die Patche manuell raufgebügelt habe, konnte ich das Problem allerdings schnell eindämmen. Ich bin gespannt was am Montag los ist! Ich halte euch auf den laufenden.